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für Waldwachstumsmodell

Wallenberg Preis
Schwedischer König überreicht Auszeichnung im Oktober 2020. Ein internationales Triumvirat von Wissenschaftlern erhält den diesjährigen Marcus Wallenberg Preis für ihr Modell zur großflächigen Berechnung des Wachstums, potenzieller Kalamitäten und Brandherde sowie der Kohlenstoffdioxid-Speicherung von Wäldern.

Dr. Joseph Landsberg, Professor für Mathematik an der Texas A&M Universität, und Dr. Richard Waring, Professor für Forstökologie an der Oregon State Universität, entwickelten in den 1990er-Jahren ein Modell, das mithilfe einfacher, pflanzenphysiologischer Prinzipien das Wachstum von Wald berechnet. Dr. Nicholas Coops, Professor für Fernerkundung an der Universität British Columbia, erweiterte dieses Konzept um die Verwendung von Satellitenbildern und ermöglichte dadurch eine Analyse größerer Forstgebiete. Das „3PG“ (Physiological Principles Predicting Growth) Modell ist imstande, das Waldwachstum in Zusammenhang mit klimatischen Bedingungen und Veränderungen, potenzielle Gefahren wie Käferkalamitäten oder Waldbrände in schwer zugänglichen Gebieten sowie die CO2-Speicherung zu berechnen. Die Wissenschaftler stellten ihr System von Beginn an kostenfrei zur Verfügung.

Quelle: Marcus Wallenberg Stiftung

holzbauaustia.at